Pose

07.12.2018 - 26.01.2019

FONIS Galerie Düsseldorf

Am Freitag den 7. Dezember 2018 um 19.00 Uhr eröffnet die Ausstellung „Pose“ von Marcus Günther in der FONIS Galerie in Düsseldorf.


In Öl auf Leinwand gearbeitete Bilder zeigen uns eine rein konstruierte Welt. Die Portraits zeichnen sich durch die Abwesenheit des Gesichts aus mit der grundlegenden Frage: Wo ist der Mensch dahinter? Zu sehen sind Individuen in Schutzkleidung, situiert in einer unwirklichen Biosphäre.
Was ist Fiktion, was ist Wirklichkeit – diese Frage stellt sich der Künstler in seiner aktuellen Werkreihe „Pose“.


Es ist seine Faszination, mit Bilderwelten des Konsum-Fetischismus zu jonglieren. Die Grenzen in den Bildern, zwischen dem Schutz vor äußeren Einflüssen einerseits und dem Fetisch andererseits, beginnen zu verschwimmen.


Die Protagonisten in Marcus Günthers Bildern sind entpersönlichte Individuen, die zum Objekt werden. Wie Superhelden oder Bösewichte, die aus der Welt des Comics zu entspringen scheinen - begegnen sie einem manchmal tragisch, manchmal auch komisch; mal stehen sie im Widerspruch, mal stehen sie im Kontext zur sie umgebenden Landschaft.


Die Paarung des Unähnlichen, der „Sinn im Unsinn“, die willkürliche Verknüpfung zweier miteinander in irgendeiner Weise kontrastierender Vorstellungen, aber auch das Hervorheben einer scheinbar realen Situation, üben auf den Betrachter eine starke Anziehung aus.


On Friday 07 Dec 2018, at 7.00 pm, will be opening the exhibition titeld „Pose“ of Marcus Günther in the FONIS gallery in Duesseldorf.


Oil paintings on canvas show a purely constructed world. The portraits are characterized by their absence of the face, leading thereby to the fundamental question: where is the human behind? What you see are individuals in protective clothing, situated in an unreal bioshere.
What is fiction, what is reality – these are the issues the artist is questioning in his current series „Pose“.


It is his fascination with the play of pictorial worlds concerning the consumption fetishism and its depection.The boundaries in the images between the protection against external influences on the one hand and the fetish on the other hand begin to blur.


The protagonists in Marcus Günther's paintings are depersonalised individuals, in this way turning into objects. As superheroes or villains they appear deriving from the world of comics - sometimes tragic, sometimes also weird; sometimes they appear purely informative, sometimes in contradiction or alternatively in the context of the surrounding landscape.


The pairing of the dissimilarities, the „sense in the nonsense“, the arbitrary combination of two in any kind of way contrasting notions, but also the emphasizing of an apparently real situation may strongly attract the viewer.

FONIS Galerie
Lindenstr. 90
40233 Düsseldorf
Germany  


Phone: +49 211 96668010
www.fonis-galerie.de


Öffnungszeiten
DI-FR 13-18 Uhr
SA 11-15 Uhr
Jeden 1. Freitag im Monat bis 21 Uhr & nach Vereinbarung